Embodiment – oder „Haltung macht Stimmung!“

Die Zukunftscoachs stehen vor einer Facettenreichen Aufgabe. Unter anderem geht es darum, die Zusammenarbeit mit den eigenen Coachees (Schüler*innen) partizipativ zu gestalten, an eigenen Kommunikations- und Moderationsfähigkeiten zu feilen und in diesem Zusammenhang die Stimmungen beim Gegenüber wahrzunehmen und darauf einzugehen.
Eines unserer wichtigen Werkzeuge ist der Körper. Um seine Rolle zu verstehen und die Wirkungen einschätzen zu können, wurde im dritten Training das Thema „Embodiment“ eingeführt.
„Embodiment“ lässt sich als „Verkörperung“ übersetzen. Beschrieben wird das Wechselspiel zwischen Körper und Emotionen, berücksichtigt also das, was parallel in Körper und Seele abläuft.
Der Spruch: „der Körper ist Spiegel der Seele“ trifft ebenso zu, wie die Aussage „die Seele ist Spiegel des Körpers“

Bestimmte Körperhaltungen werden mit bestimmten Gefühlen und Eigenschaften in Verbindung gesetzt. Ebenso kann durch eine bestimmte Körperhaltung die Gefühlswelt beeinflusst werden. Mit dem Wissen über diesen Zusammenhang wächst die Verantwortung, auf sich selbst und andere zu achten.
Was heißt das nun konkret?
Klar, Charly Brown suggeriert mit seiner zusammengefallenen Körperhaltung seinem Gehirn, er ist schlecht drauf, unmotiviert und traurig.
Was passiert nun, wenn er sich aufrichtet, die Schultern zurücknimmt und den Brustkorb leicht nach vorne oben öffnet und den Kopf anhebt? Zusätzlich zaubert er sich noch ein leichtes Lächeln ins Gesicht. In dieser aufrechten und offenen Körperhaltung ist es nun kaum noch möglich, sich schlecht zu fühlen. Die Stimmung passt einfach nicht zur Körperhaltung!
Haltung macht also Stimmung.

Weitere Informationen dazu sind z.B. bei Theiss und Dr. Maja Storch (2016): „Embodiment – der Einfluss der Körperhaltung auf die Psyche“ zu finden.

 

PROGRAMMKOORDINATION BERLIN/ ASSISTENTIN DER ABTEILUNGSLEITUNG

Sophie Tenbrink


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